Begriffserklärung der gängigsten Begriffe traditioneller Dekoration


Sie Suchen Accessoires für Ihren Maibaum?

Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe


Buntes Absperrband

Absperrband ist gewöhnlich rot-weiß gestreift. Bei uns finden Sie auch andere Farben. Flatterband gibt es in allen Regenbogenfarben zur Dekoration, zum Absperren und als Blickfang. Nutzen Sie es zum Schmücken Ihrer Festbirke, verschönern Sie Ihren Zaun oder dekorieren Sie den Liebesmaien für Ihren Schatz. Auch in Kindergärten und Seniorenresidenzen ist der bunte Schmuck beliebt.


Kranzbinden

 

In den Tagen vor dem "Baum stellen" binden traditionell die Bewohner des Dorfes den Kranz und die Girlande für den Baum. Hierzu wird Reißig um Stahlringe und um dicke Taue gewickelt. Wem das zu viel Aufwand ist greift gerne auf künstliche Girlanden zurück, die mehrere Jahre genutzt werden können. Oft ist auch die freiwillige Feuerwehr für das stellen des Baumes zuständig.


Kirchweih

Die Kirchweih oder das Kirchweihfest hat in Deutschlande oft regionale Bezeichnungen. Kirmes, Kirwa, Kerwe, Kerwa, Kärwa, Kirb, Kerm, Kilbi. Auch in Österreich und Südtirol gibt es den Kirchtag -in der Schweiz auch Kilbi oder Chilbi.

Das Fest wird anlässlich der Jährung der Kirchweihe gefeiert und hat den Rang eines Hochfestest. Zu diesem Zweck wird in der Gemeinde der Kirchweihbaum aufgestellt.

 


Bänder Kirchweihbaum

Zum Anlass des Kirchweihfestes wird der Kirchweihbaum aufgestellt. Die Kirchweih hat je nach Region dutzende verschiedene Bezeichnungen. Kirmes, Kerwa, Kerwe oder Kirb - Kirbe, Kirchmess und so weiter und so fort. Bunte Bänder schmücken den Kirchweihbaum, der auch Kerwebaum oder Kerbebaum genannt wird.


Liebesmaien

In der Nacht zum ersten Mai wird im süddeutschen Raum der Schwarm der jungen Männer im Dorf mit einem Baum bedacht. Meist handelt es sich hierbei um eine Birke die mit bunten Kunststoffbändern dekoriert ist. Ist der Mai vorüber zeigt sich der junge Mann der angebeteten Dame um den Baum auszulösen. Traditionell bekommt er von der Mutter einen Kuchen, vom Vater einen Kasten Bier und von der Dame des Herzens einen Kuss. Die junge Dame behält eine Scheibe des Stammes als Erinnerung an den "Liebesmaien".


Liebesmaien im Schaltjahr

Im Schaltjahr wird die Tradition gedreht. Junge Damen stellen nun den Baum auf und die Herren lösen Ihn aus. Dieser Brauch wird immer mehr aufgeweicht. Oftmals gibt es den Baum als Gunstbeweis auch ohne feste Absichten. In manchen Orten am Niederrhein setzen die Mädchen und jungen Frauen der Landjugend selbst den Jungen Maibäume.


Maibaumband

Buntes Flatterband, farbiges Absperrband dass im Wipfel des Maibaumes befestig wird.

Es kann sich hierbei entweder um Kunststoffband oder um Polyband handeln. Dieses Band ist langlebig und kann mehrer Jahre verwendet werden.

Kreppband wird traditionell auch eingesetzt, leider blutet die Farbe schnell aus und Wind und Regen sorgen dafür dass es nicht mehrjährig eingesetzt werden kann.

Auch Stoffbänder werden verwendet, leider zerfleddern diese nur allzu schnell im Wind.


Maibaumschmuck

Zum Maibaumschmuck gehören neben buntem Flatterband auch Wimpel, Wappen und regionalen Bräuchen entsprechend Accessoires mit Bezug auf die jeweilige Gemeinde. Zum Liebesmaien gehört auch ein Herz mit dem Namen der Liebsten. Gerne werden auch Schilder mit dem Namen der Liebsten am Baum befestigt. 


Maibaum stellen

Traditionell wird der Maibaum von der Feuerwehr, ansässigen Dorfgemeinschaften, Trachtengruppen oder Musikvereinen aufgestellt. Dies geschieht in Bayern oft traditionell auch heute noch mit der sogenannten "Schwalbe". Da es viel Kraft, Anstrengung und Geschick fordert nutzen viele Gemeinden heute Traktoren und Radlader für diese gefährliche Arbeit.


Maien

Maien ist die ursprünglich die Bezeichnung für einen Zweig der im Frühjahr die ersten Blätter bekommt. 

Ein feierlich geschmückter Ast wird auch als Maien bezeichnet. Die Äste (meist einer Birke) werden mit buntem Kunststoffband oder Polyband geschmückt. Man sieht sie bei der Hochzeit, beim Dorffest, der Kommunion und bei der bayrischen Kirchweih.

Der bekannteste Maien ist der Maibaum.


Schandmaien

Ein verdörrter Baum oder ein alter Besen werden vom verschmähten Liebhaber in den Garten gestellt. Diese Art der Gunstbezeugung ist natürlich nicht gerne gesehen und verschwindet dementsprechend meist schnell wieder. Er gilt als Gegenstück zum Maibaum als Gunstbeweis und ist eine bösgemeinte Heimzahlung.